Die geheimnisvolle Geschichte des Rieblerhofs
Die Geschichte unseres Hauses liegt ein wenig im Dunkeln, aber vielleicht verleiht ja genau dieses Geheimnis dem Rieblerhof seinen historischen Charme. Im Jahr 1369 wurde der Rieblerhof jedenfalls erstmals erwähnt. Was wir wissen: Immer wieder wurde er verkauft, wurde von einer Hand in die nächste weitergereicht – unter anderem in jene eines reichen Industriellen aus Aachen. Dieser hat wohl auch den Mammutbaum pflanzen lassen, der heute noch unser ganz persönliches Wahrzeichen ist. 1929 kaufte schließlich Michaels Opa den Hof – seither befindet sich der Rieblerhof im Familienbesitz. Nach vielen Jahrhunderten hat er also „seine“ Besitzer gefunden und es kehrte endlich die Ruhe ein, die der Ort noch heute ausstrahlt. Nach fast 100 Jahren sind wir inzwischen fest verwurzelt an diesem besonderen Plätzchen, mit seinem Haus, seinem Stadel, seinem Garten und seinem Baum.
Bis in die 1960er-Jahre gab es auch Tiere auf dem Hof – und Wein wurde hier seit jeher angebaut. Immerhin verläuft die Via Claudia Augusta, eine der wichtigsten Römerstraßen im Alpenraum, genau unter dem Rieblerhof. Die Römer haben bekannterweise den Weinbau in Südtirol weiter vorangetrieben, weitere Rebflächen angelegt und neue Sorten in die Region gebracht.